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Vorträge in Schulen, bei Kindern und Jugendlichen

"Behinderte sind auch Menschen!"
Berührungsängste abbauen – Barrieren überwinden – Empathie fördern – humorvolle und wertschätzende Kommunikation über das Tabuthema Behinderung

Zu den Schüler-Feedbacks


Hallo Kids!
Ich möchte euch gern was erzählen…

Am 3. Dezember war ich gemeinsam mit Erika, einer ebenfalls behinderten Mitbewohnerin aus dem DORF in einer Hauptschule in Lambach eingeladen.  Ein Lehrer hat uns gefragt, ob wir auch in die Schule kommen würden, um von unserem Leben als Behinderte zu erzählen. Ich hab gesagt „Na klar machen wir das!“ Ihr müsst wissen, wir machen hier bei uns im DORF fast jeden Tag Führungen mit Schülern - aber wenn wir das direkt in einer Schule machen, ist das schon eine Abwechslung für uns. Und da sehen die Kinder wirklich, wo die Probleme liegen, wenn man einen Rollstuhl hat.

Auf jeden Fall sind wir um 9 Uhr hingekommen und haben so 20 bis 30 Kinder erwartet… Und dann waren in den ersten zwei Stunden 46 und in den nächsten zwei Stunden 80 Leute da. Da haben wir erstmal Luft geholt! Bei der ersten Einheit waren die 12-15-Jährigen, und in der zweiten Einheit waren die Kids zwischen 15-17 Jahre alt. Als wir dann angefangen haben mit der Begrüßung, habe ich den Kindern wie immer gleich gesagt, dass ich ein „Brummbär“ bin - das heißt, ich bin auch sprachbehindert - und wer irgendetwas, was ich sage, nicht versteht, der soll halt nachfragen. Okay, haben sie gesagt, aber sie verstehen eh alles! Trotzdem hat der Lehrer auf einmal mit dem Übersetzen angefangen… da sagte ich höflich, aber bestimmt: „Herr Lehrer, jetzt rede ich und nicht du!“ Natürlich war dann das Eis gebrochen zwischen den Kindern und mir.

In der ersten Einheit waren die Kids ganz gut drauf und haben echt viel gefragt. Die zweite Einheit war schon etwas schwieriger - da waren drei Jungs dabei, die wollten sich bei uns einmischen und uns für blöd verkaufen. Aber nicht böse, die waren einfach so unsicher und wussten nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollten. Die  habe ich mir gleich zur Brust genommen und sie gefragt, was das komische Getue soll! Und dann habe ich sie in den Vorgang mehr eingebunden – zum Beispiel beim Umheben von Erika vom Stuhl in den Rollstuhl mithelfen lassen. Die drei Schüler waren dann auf einmal echt gut drauf. Auch den Schuldirektor habe ich zum Mitmachen motiviert! Das ist voll gut angekommen bei den Schülern.

Es war für die Kinder ein sehr lehrreicher Tag. Sie gehen jetzt sicherlich anders mit körperbehinderten Menschen um. Und deswegen mache ich das ja. Die Kinder sollen einfach wissen, dass es andere Menschen gibt, die nicht so sind wie sie! Und dass die Menschen mit Behinderung gar nicht so „anders“ sind – dass sie, egal was für eine Behinderung sie haben, genauso ihr Leben leben und auch den Mut haben, wie alle Menschen. Keiner muss sich irgendwie wegen irgendetwas schämen! Mit der Zeit wird es zwar immer besser, dass junge Leute uns behinderte Menschen akzeptieren - aber es ist noch viel zu machen, dass die Vorurteile nicht mehr so groß sind. Drum möchte ich so lange ich kann diese Arbeit mit den jungen Menschen machen.
 
Vor ein paar Tagen waren wir auch wieder in einer anderen Schule. Das war diesmal in der Schärdinger HAK. Dort waren aber nur 2 mal 20 Kinder eine Stunde lang, das war fast zu kurz. Aber trotzdem gut.


Internet-Rückmeldungen von SchülerInnen


Lieber Adi! Die Stunde mit dir war sehr interessant, aber irgendwie zu kurz… Es war eine neue Begegnung, die ich nicht vergessen werde, und die mich persönlich begeistert hat. Ich finde es großartig, dass du dein Leben so meisterst und aus dem Teufelskreis „ALKOHOL“ herausgekommen bist, und wieder normal leben kannst.
Liebe Grüße von Yvonne

Lieber Adi! Du bist ein bewundernswerter Mensch! Du hast uns gezeigt, wie das Leben mit einer Behinderung funktioniert. Ich bin froh, dass du hier warst, denn jetzt habe ich ein anderes Bild von Behinderten! Du bist ein ganz normaler Mensch wie jeder andere! Jeder hat, seine Probleme – und deines war und ist halt die „Behinderung“. Du hast gut gelernt damit umzugehen. Es war ein steiniger Weg, aber du hast es geschafft! Ich freue mich, wenn ich dich besuchen darf! Bis bald, Deine Lisa.

Lieber Adi Landgraf! Mir hat es sehr gefallen, dass du so offen über deine Lebensgeschichte reden kannst. Ich fand es toll, dass du gesagt hast, dass man nicht auf das Äußerliche der Menschen achten soll, sondern auf das Innerliche.
Mir ist es egal, ob andere Menschen andere sexuelle Neigungen haben. Ich fand es sehr lustig mit dir und ganz besonders dass du die Sandale von meiner Freundin haben wolltest. Liebe Grüße, Manuel

Lieber Adi, Dein Besuch hier bei uns im Poly war für mich und alle anderen sehr lehrreich. Ich bewundere deine Stärke und freue mich mit dir, dass du Freunde hast, die zu dir stehen (trotz Behinderung). Du hast eine gigantische Ausstrahlung. Am Anfang habe ich gelacht, doch als du angefangen hast zu reden, habe ich gemerkt, dass man nicht über dich lachen soll und darf. Du bist ein wunderbarer Mensch, und ich freue mich darauf, dich einmal in deiner gewohnten Umgebung erleben zu dürfen!
Liebe Grüße, Judith (die Lustige)

Lieber Adi!
Du bist ein toller Mensch mit viel Lebenslust, der sich selbst und sein Leben so akzeptiert, wie es ist. Viele Menschen haben ja ein Problem mit Leuten, die nicht so sind, wie die selber… Ich finde, dieser Spruch passt wunderbar zu dir:
„Ein Kleeblatt mit vier Blättern ist im Prinzip auch ein „Fehler“ der Natur. Darum bringt es auch Glück“.
Ich selbst habe auf der linken Hand keine Finger, und möchte auch keine haben.
Jeder hat ein Handycap, und Menschen wie wir haben es eben äußerlich!!
Bleib so wie du bist! Liebe Grüße, Sandra

Hallo Adi! Ich finde es sehr gut, wie offen du mit deiner Behinderung umgehst!
Als du von deiner Vergangenheit mit Drogen und Alkohol erzählt hast, hatte ich das Gefühl, dass du dich auch in uns hineinversetzen kannst. Du hast uns auch viele Tipps gegeben, das fand ich gut, weil ich glaube, du weißt wovon du sprichst!
Ich finde es super, dass du auch Besuche in Schulen machst, denn so werden wir mit euch Behinderten vertraut… Es ist mutig von dir, wie du dich anziehst, doch ich find’s Klasse, dass du auch dazu stehst.
Liebe Grüße, Armin

Hey ADI! Mich wundert’s, dass du so offen bist in Gegenwart von uns Jugendlichen und dass du uns sogar erzählt hast, dass du früher Drogen und Alkohol konsumiert hast. Was mich auch beeindruckt hat: dass du uns gesagt hast, dass du anders bist als die anderen Männer. Liebe Grüße, Manuel

Lieber Adi, i hobs voi cool gfundn, dasst zu uns kema bist. Man hat dir gleich angesehn, dass du trotz deiner Behinderung glücklich bist. Es war alles so interessant, was du von dir erzählt hast. Dass du früher mal im Rollstuhl gesessen bist … und nur durch deinen Willen gehen lernen konntest … das finde ich großartig. Dadurch habe ich auch was gelernt: dass man an sich glauben muss, um etwas zu meistern. Von dir kann man vieles lernen!
Ich dachte früher immer, dass Behinderte verschlossen und ruhig sind … doch als du dann zu uns auf Besuch kamst, sah ich genau das Gegenteil davon: Einen glücklichen Menschen, der über alles offen reden kann, einen der cool drauf ist… Und wenn du lachst, dann lacht alles gleich mit – sogar die Sonne lacht dann …. Hehe…
M.f.g. Manuela
ich freu mich schon darauf, wenn wir mit der Klasse zu dir ins Dorf kommen.

Lieber Adi,… Für uns bist du ein großes Vorbild, denn andere Menschen in deiner Situation würden schon längst aufgeben. Du bist ein sehr offener Mensch, und mit deinen Worten hast du uns sehr gestärkt. Du hast uns gezeigt, dass man nicht alles negativ sehen muss.
Du bist ein sehr liebenswürdiger Mensch und du bist uns sehr sympathisch. Wir finden es toll, dass wir dich kennen lernen durften.
Michaela, Anna und Hanna-Theres

Hallo Adi!
Mir hat dein Vortrag sehr gut gefallen. Du bist ein sehr netter, froher und lustiger Mensch und kannst mit Kindern sehr gut umgehen… Man kennt es dir schnell an, dass du mit deiner Behinderung klar kommst. Ich finde es toll, dass du mit uns so offen über deine Behinderung geredet hast und dass du mit allen Sachen so gut zurecht kommst. Mit dir hatten wir eine große Gaudi. Ich könnte mit so was nicht klar kommen. Ich bewundere dich sehr!
Von Selina


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