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Sommer 2012

Teil 2 – Unser Großer Tag

Eine Entscheidung fürs Leben

Ich glaube, dass ich von allen die Hosen am meisten voll gehabt habe bei der endgültigen Entscheidung zu heiraten! Doch Maria und ich hatten ein ganzes Jahr zum Vorbereiten, und viele Freunde unterstützten uns. Gott sei Dank, denn alleine wäre gar nichts gegangen. Roman und Eva, die mein Buch in ihrem Verlag herausgegeben haben, gestalteten uns eine schöne Hochzeitseinladung. 200 Stück wurden gedruckt, dabei wollten wir die Hochzeit nicht zu groß machen, eher im kleineren Kreis – wir sollten noch feststellen, dass es oft anders kommt als gedacht.

Vor der Hochzeit waren wir noch gemeinsam bei Pater Anton Gots (der uns getraut hat), um zu beichten. Ich war davor über 30 Jahre nicht bei der Beichte! Daher fragte ich den Pater: „Was soll ich überhaupt beichten, ich hab‘ doch keine Sünden?“ Er lachte und meinte nur: „Wir unterhalten uns, dann sehen wir schon, was dabei herauskommt.“ Die Beichte war dann sehr persönlich und eigentlich ganz angenehm gestaltet. Der Pater hat uns einige Dinge gefragt, und wir haben genickt oder den Kopf geschüttelt – das war gar nicht so schlimm.
Während der Vorbereitungszeit für unsere Hochzeit war dann auch noch das von Senia organisierte Fotoshooting im „Leiner Möbelhaus“ zum Thema „Enthinderung der Sexualität“ (siehe Text „Fotoshooting“).

Dann endlich war es soweit: am 12. Mai 2012 war unsere Hochzeit!
Meine Trauzeugin kam um 11 Uhr und hat mir geholfen, mich ordentlich herzurichten. Um 12 Uhr kam dann der Fotograf, ein sehr guter Freund von uns. Er hatte an diesem Tag Angebote für vier Aufträge und hat sich für unseren entschieden, was uns wirklich sehr gefreut hat. Das Fotografieren dauerte etwa 90 Minuten.

Die ersten Gäste kamen um 13:30 Uhr. Da waren wir noch locker. 20 Minuten später war mir aber gar nicht mehr gut. Auf einmal waren da 200 oder 300 Leute, und ich hab nur mehr Sterne gesehen. Erst als ich was getrunken hatte, war es besser. Die Kirche war viel zu klein geworden und Pater Gots meinte, dass noch nie zuvor so viele Leute in unserer Dorf-Kirche waren.
Mir wurde immer mehr bewusst, dass es jetzt kein Zurück mehr gab. Selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich keine Möglichkeit gehabt, mir durch die vielen Leute – es waren inzwischen 400 – den Weg nach draußen zu bahnen.
Meine Mama war gekommen, obwohl es ihr gesundheitlich nicht so gut ging. Und viele alte Freunde, die ich Jahre oder Jahrzehnte nicht mehr gesehen hatte, waren da.
Nach der Trauungszeremonie sang meine Trauzeugin Manuela noch mit zwei ihrer Freunde – was wirklich schön war, da sie eine wahnsinnig gute Stimme hat.

Ab 16 Uhr ging es zum Tanz, und es gab Kuchen und Kaffee. Der Kuchen war nach einer Stunde weg, obwohl wirklich reichlich da war. Aber mit so vielen Gästen hatten wir einfach nicht gerechnet. Maria wurde zwei Mal „gestohlen“, und ich einmal.
Etwa um 23 Uhr war der Zauber dann vorbei, und wir machten uns auf den Heimweg.

Es war ein Tag, den wir sicher nie vergessen werden. Ich habe immer gesagt, dass ich nie heiraten werde, und jetzt... Aber ich habe es nicht bereut – und eine so liebe Frau wie Maria gibt es sowieso nicht noch einmal.
Meinen besonderen Dank für diesen Tag möchte ich noch an meine Trauzeugin Manuela aussprechen. Ohne sie wäre die Hochzeit nicht so problemlos abgelaufen, und sie war wirklich immer für uns da.

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